Thermische Leistung der schalldichten Serverschränke von Kell Systems
Die Auswirkungen auf die Serverbetriebsbedingungen sind so gering, dass sie als vernachlässigbar eingestuft werden können, sofern die Richtlinien von Kell Systems hinsichtlich der thermischen Belastung und der Installation eingehalten werden.
Um zu verstehen, wie wirksam das Wärmemanagementsystem der Serverschränke ist, sollen im Folgenden die Auswirkungen eines Kell v7.6 PSE18-Schranks auf die Server-CPU-Temperaturen in einem normalen Büroumfeld im Vergleich mit den gleichen Servern im freien Raum verglichen werden.
Prüfbedingungen:
Verwendete Ausrüstung:
Kell PSE: Modell PSE18 v7.6, maximal empfohlene thermische Belastung 1.2 kW
Server 1: HP Proliant DL380 G4 2U Rackmount-Server mit 2 x 3.2 GHz Intel Xeon -Prozessoren
Server 2: HP Proliant DL380 G4 2U Rackmount-Server mit 2 x 3.2 GHz Intel Xeon -Prozessoren
Server 3: HP Proliant ML370 G4 5U Rack-konvertierter Server mit 2 x 3.2 Intel Xeon GHz -Prozessoren
Weitere Hardware, die sich während des Tests ebenfalls im Serverschrank befand:
APC Smart-UPS 3000 VA 3U-Rackmount-USV
3 x Netgear Netzwerk-Switches
2 x 1U Klimaüberwachungsgeräte
Prüfungs- und Messmethode
CPU-Temperaturmessungen erfolgten mit der Software HP Systems Insight Manager
Mit der Software BurnInTest von Passmark wurden CPU-Dauerlasten erzeugt
Raumtemperaturmessungen erfolgten durch Aufzeichnen der Durchschnittsanzeigewerte von 2 Digitalthermometern
Raumtemperatur
Die Raumtemperatur im Testraum wurde während des gesamten Testzeitraums bei konstant 24°C / 75°F (+/- 0.5°C) gehalten (was einem mäßig warmen Büro entspricht).
Verwendetes Verfahren für die Tests
- 1.Im ersten Durchlauf wurde das gesamte Außengehäuse des Serverschranks entfernt, und die CPU-Temperaturen wurden im „Leerlauf“ (Server in Betrieb, keine Ausführung von Clientaufgaben) im freien Luftraum gemessen. Durch die Entfernung des Außengehäuses des Serverschranks wurden die gleichen Bedingungen simuliert, die bei einem freistehenden Rack oder bei Servern, die auf freien Oberflächen stehen, auftreten.
- 2.Alle sechs CPUs wurden von der Prüfsoftware dann gleichzeitig mit identischen und kontinuierlichen Verarbeitungslasten beaufschlagt, sodass die Auslastung aller CPUs schrittweise von „Leerlauf“ auf 20 %, 40 %, 60 %, 80 % und 100 % gesteigert wurde. Nach jedem Schritt der CPU-Lasterhöhung wurde den CPU-Temperaturen eine Stunde Zeit zum Stabilisieren gelassen. Dann wurde die Betriebstemperatur jeder der sechs CPUs mit der eigenen Software des Server-Herstellers gemessen/aufgezeichnet.
- 3.Anschließend wurde das Außengehäuse des Serverschranks wieder komplett montiert und das oben beschriebene Prüfverfahren wiederholt
Die folgenden Ergebnisse wurden aufgezeichnet:
Der auf den Serverschrank im Vergleich zum offenen Raum zurückführbare durchschnittliche Anstieg der CPU-Temperatur betrug +3,2 °C
Der Stromverbrauch der kombinierten Systeme, mit allen CPUs bei 100 % Dauerlast, betrug 1.076 kW.

